Ich stelle mir ein Buch vor, das neben den Kochbüchern in der Küche steht und in diesem Buch sprechen nicht Menschen über die Zubereitung von Nahrung, sondern hier spricht die Nahrung zum Menschen.

Dieses Buch wird mich überraschen und völlig neue Einsichten bringen.

Es wird voller Liebesgeschichten über das Leben sein und

das Innerste seiner Leser nähren.

Dieses Buch lebt hier


30. Juli 2011

Das Buffet meiner aktuellen Bedürfnisse

Ich erlebe gerade eine veränderte innere Dynamik, die mir unbekannt ist.
Ich fühlte mich einige Tage wie mit der Nase vor einer Wand. Nichts geht mehr. Stillstand, keine Wahrnehmung. Was tun? Loslassen, eine innere 90 Grad Wendung von der Wand weg und siehe da, ich sah wieder Licht und konnte wieder wahrnehmen. Das macht mir Spaß. Und plötzlich wieder eine andere Wand, 90 Grad Wendung… Hm, es wiederholte sich. Was ist das?
Nach ein paar Tagen war ich entnervt. Nichts funktioniert mehr wie ich es will, mein Herzbereich gerät unter Druck, es wird richtig schlimm. Ich habe Herzinfarkt Fantasien. Das ist neu für mich.
Was war nochmal das, was ich Anderen immer predige? Ach ja, die aktuellen Bedürfnisse wahrnehmen J Ich wusste sofort, dass ich kurzfristig viel Magnesium brauche und nahm 3 Tage ca. 1 g pro Tag. Es ging mir besser. Ich entspannte mich, ich wurde irgendwie weich. Aha, ich hatte ein Bedürfnis nach mehr Sanftheit.
Jetzt wollte ich etwas Neues tun. Keine Ahnung was. Ich drehte meinen Schreibtisch um 90 Grad von der Wand weg vor die Fenster. Wie innen so außen *kicher* Ich wurde verspielt. Laptop weg, Zeichenkreide und Papier her und mal wieder spielen. Ach tat das gut!
„Bedürfnis-Erfüllungs-Lichtnahrung“ sowohl essbar als auch atembar
Erkenntnisse aus der Denk-freien-Zone:
Ich tauchte ein in die reine Lust an Farbe und Form und sank in eine kinästhetische Wahrnehmung, das heißt ich nahm die Bewegung im multidimensionalen Raum wahr. Und plötzlich wusste ich was ich da malte:
Orangen, Banane, Himbeeren, eine Erdbeere, Pflaumen, eine Zitrone und Karotte und die unreifen Trauben vor meinem Fenster. Ich kenne das Bewusstsein von ihnen, habe sie aber nur selten als lebendige Bewegungsformen gesehen. Ich kommuniziere oft bildlos mit Pflanzen. Ich fühlweiß sie einfach.
Orange: (die beiden Spiegeleier-Formen)
Ich wusste, dass Orange den Energiekörper im Fluss hält und somit ein Mittel gegen das Steckenbleiben in Mustern ist, aber zu sehen wie Orange das macht… beeindruckend! Sie dehnt den Raum so wie die Wellen auf der Wasseroberfläche, wenn ein Tropfen auf sie gefallen ist. Es ist nicht möglich in einem Muster zu verharren und sich gleichzeitig wellenförmig auszudehnen. Die Welle wandelt jedes Muster. Aha, mein Bedürfnis nach nicht-linearer Flexibilität/Stabilität.
Erdbeere / Zistrose: (das strahlende Herz)
Erdbeer-Bewusstsein pulsiert wie der Herzschlag und beruhigt das physische und emotionale Herz. Die feminine Energie findet mit Erdbeere in sich selbst Halt und die maskuline Energie findet das Ende des Kämpfens. Erdbeere ist ein Integrationshelfer. Soviel wusste ich bereits und nun sah ich auf meinem Bild das Herz hinter dem Herzen als pures weißes Licht, die Perle, das Eine. Ah! Die höhere Schwingung von Erdbeere ist Zistrose. Und Zistrosen Tee trinke ich seit Tagen mit wachsender Begeisterung. Ja, ich habe ein tiefes Bedürfnis nach meiner Perle, nach Einheit.
Zitrone: (der Lichtwirbel neben der liegenden 8)
Zitrone beendet das Drama des intelligenten Affen und bringt Klarheit ins Leben.  Zitrone sagt: „Ich kläre das (Körper-) Wasser, das Wasser klärt dich, du bist die Klarheit für Andere. Das ist der Domino Effekt von Zitrone.“ Neu war für mich, dass Klarheit ein dynamischer Lichtwirbel ist. Das fühlt sich so fantastisch lebendig an J Ich habe ein Bedürfnis nach dieser Art von Lebendigkeit.
Banane:
Banane ist die richtige Begleiterin für tiefe Selbsterfahrung und Selbstwahrnehmung auf der systemischen Ebene. Sie hilft aus dem System ins „ICH BIN“ zu treten. Banane erzeugt innere Bewegung und löst speziell die Angst vor innerem Fortschritt und seelischer Beweglichkeit. Sie lässt alles seidig miteinander gleiten. Neu war für mich ihre unglaublich kraftvolle Stabilität und der Halt, den sie bietet. Das erscheint paradox, weil sie auch so beweglich macht. Und dann war da dieses blaugrüne Glühen, das hatte ich auch noch nie wahrgenommen. Das wirkt im Körper wie ein Radiergummi für alles was nicht ok ist. Höchst beeindruckend! Und ja, so will  ich sein. Es ist mein Bedürfnis.
Karotte:
Karotte entschleunigt und zentriert in die eigene Mittel hinein. Sie macht sowohl Erdenschwere als auch Tatendrang bewusst. Karotte ist ein Absorber und Neutralisator von Schwierigkeiten. Sie bremst Angreifer aus ohne sie zu verletzen, vervollständigt sie, so dass nichts mehr fehlt und dadurch entsteht absolute Befriedigung und Frieden. Was ich nicht wusste, sie strahlt an beiden Enden grün. Sie sagte mir. „Wir tragen Balance in dein Leben. Wie oben so unten.“
Karotten Bewusstsein trägt wahren Frieden in sich. Sie grenzt sich nicht ab. Karotte sagt: „Ich bin, die ich bin und das ist gut so. Ich liebe mich so wie ich bin.“ Karotte ist SELBST-zentriert. Start in ein neues Leben.  YES! Das ist mein wahres Bedürfnis.
Himbeere: ( 5 neben Banane)
Wer hier das post „Himmlische Himbeeren“ gelesen hat, weiß wie sehr ich diese Dinger liebe J Himbeeren helfen über den Graben alter Schuldgefühle zu springen und über sich selbst zu lachen. Sie heilen mit Humor. Ich malte erst eine, dann 2, dann 3. Es mussten 5 sein. Warum? Sie sind dabei eine vierseitige Pyramide, 5 Punkte, in mir zu bilden, meine neue Struktur mit Humor. Klasse! Ich bin begeistert über dieses Bedürfnis!
Weintraube: (unter den Himbeeren)
So sehen die grünen, halbreifen Trauben aus, die die Terrasse vor meinem Fenster beranken. Sie geben das Versprechen, dass sich die Dinge wirklich zufriedenstellend entwickeln. Sie deuten auf die grenzenlose Lust am Leben hin und hier sind sie mein Bedürfnis zu reifen. Ja, mehr Reife, mehr Süße des Lebens. Es wird sich natürlich entwickeln. Geduld und Zuversicht!
Zwetschge: ( die 3 lila Bubbel)
Ich esse sie sehr gern, habe aber noch nie mit ihnen geredet. Sie wachsen gleich neben meinen Trauben. Überrascht hat mich der goldene Lichtkern, der aus der Tiefe der Unendlichkeit in den Vordergrund strahlt. Sie sind umgeben von ganz viel Sanftheit, die sich anfühlt wie eine warme Hand, die zart und liebevoll den Rundungen des Körpers folgt. Ein samtener Hauch, ein Seidentuch  aus Zärtlichkeit.
Da muss ich erst mal nach Luft schnappen, wenn ich mir vorstelle, diese Gefühle in meinem Verdauungstrack zu erlauben.
Ja, nah gut,  dann schnapp ich eben nach Luft, denn so viel Zärtlichkeit ist mein Bedürfnis.
Ich will im Innersten berührt sein.
Die liegende 8
„Ich kommuniziere mit Allem.“
Darin liegt Weisheit und Heilung.

Das ist die gelebte Neue Erde in mir.

Kommentare:

  1. Ha, ich liebe Deine Obst-Erkenntnisse!

    :-))

    Hatte auch grade eins...
    In meinen Lieblings 2012 Drink (Weizengras, Banane, Limette) wollte unbedingt ein wilder Pfirsich. Er duftete mich so sehr an, dass ich mich HINGAB!

    Und - oh, welche WONNE - das HERZ fließt mir über, Tränen strömen und etwas löst sich und darf auch heilen und gleichzeitig ist da diese duftende, köstliche Leichtigkeit...

    WILDER PFIRSICH, ein sanfter Freund zur Herzensheilung - auch für ganz alte Wunden.

    Ist das wunderbar!

    Ganz liebe Grüße,
    Laurion

    AntwortenLöschen
  2. Sandra Kempa30 Juli, 2011

    Liebe Laurion,
    ich habe heute 1 Kilo Wilde Pfirsiche vom Wochenmarkt mitgebracht und gleich einen reingesüchtelt :-))
    Einfach das Paradies auf Erden *schmatz*
    Alles Liebe
    Sandra

    AntwortenLöschen
  3. Erika Klara01 August, 2011

    mein Frühstück heute bestand aus einem saftigen Pfirsich, einer Aprikose und zwei Pflaumen!!! Es war ein Genuß. (Da hatte ich diesen Blog noch nicht gelesen)Ich hatte auch das Bedürfnis, die Früchte einzeln zu genießen und nicht als Smoothie. Was mich noch besonders anzieht, sind die Heidelbeeren. Ich nasche sie so pur, hmm, so lecker!
    Auch sonst habe ich heute das Bedürfnis nach leichter Nahrung.
    Das Bild... es strahlt so viel Freude, Leichtigkeit und Verspieltheit aus. Als ich es anschaute, gingen sofort meine Mundwinkel hoch, es erzeugt ein Gefühl von Zärtlichkeit. Das alles nahm ich wahr, bevor ich Deine Erklärungen gelesen habe.

    Ganz liebe Grüsse, Erika

    AntwortenLöschen
  4. Sandra Kempa01 August, 2011

    Das ist ja ein tolles Feedback über mein Bild, Erika!
    Ich hatte so eine Vermutung, dass es für den Betrachter quasi energetisch "essbar" ist. Und natürlich sind die Gefühle eines Künstlers immer im eigenen Werk enthalten. Aber daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht, dass meine Verspieltheit so zu fühlen ist.
    FreuFreu
    Und gerade blätterte ich das Kalenderblatt um:

    "Momente des Glücks schenken uns Kraft
    für den ganzen Tag."

    Der Kalender ist auch von dir :-))
    Ich drück dich
    Sandra

    AntwortenLöschen

Kommentare herzlich erwünscht :-))